E-Auto laden ohne App und ohne Vertrag
Du brauchst keine zehn Apps, um öffentlich zu laden. Seit der EU-Verordnung AFIR müssen neue Ladesäulen Bezahlen ohne Vertrag ermöglichen. Hier steht, was das konkret heißt.
Aktualisiert am 25.09.2026 · Preise automatisch aus unserer Tarifdatenbank
Drei Wege, ohne Vertrag zu bezahlen
- Bankkarte oder Kreditkarte an das Lesegerät halten. Neue Säulen ab 50 kW müssen seit dem 13.04.2024 ein Kartenlesegerät oder ein Gerät für kontaktloses Bezahlen haben.
- QR-Code scannen. An Säulen unter 50 kW ist auch ein sicherer Bezahlweg über das Internet erlaubt. Du scannst den Code, der Browser öffnet eine Bezahlseite, eine App ist nicht nötig.
- Smartphone oder Uhr mit kontaktloser Zahlfunktion funktioniert an den Lesegeräten wie eine Karte.
Was gilt für ältere Säulen?
Die Pflicht gilt für neu errichtete Ladepunkte. Bestehende Schnelllader ab 50 kW am transeuropäischen Straßennetz (TEN-V) oder auf gesicherten Parkplätzen müssen ab dem 01.01.2027 nachgerüstet sein. An älteren Normalladesäulen kann es passieren, dass es weiterhin nur mit Karte oder App geht.
Der Preis muss vorher angezeigt werden
Vor dem Start muss die Säule oder die Bezahlseite den Ad-hoc-Preis nennen: erst den Preis pro kWh, dann einen Preis pro Minute, dann eine Gebühr pro Ladevorgang und sonstige Bestandteile. Achte besonders auf Minutenpreise, sie können eine langsame Ladung stark verteuern.
Quelle: Becker Büttner Held, „Die neuen AFIR-Vorgaben für öffentlich zugängliche Ladepunkte“
Ist ohne App teurer?
Oft ja, aber nicht immer. Was Ad-hoc bei den einzelnen Betreibern kostet, steht im Artikel Ad-hoc laden: Was kostet Laden ohne Vertrag? und in der Übersicht aller Ladetarife.