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Erstausstattung fürs E-Auto: Was du wirklich brauchst

Neues E-Auto, und jetzt? Für die ersten Wochen brauchst du weniger, als man denkt. Hier steht, was du wann brauchst, was du dir sparen kannst und wo du es findest.

Deine Checkliste

Produkte zeigen wir nur, wo sie zur Aufgabe passen. Ausgewählt nach einer festen Regel aus unserem Katalog, nicht nach Provision; die Regel steht unter jeder Karte.

1. Typ-2-Ladekabel für öffentliche Säulen

Wann brauchst du das? Wenn du an öffentlichen Wechselstrom-Säulen (AC) laden willst, die nur eine Buchse und kein festes Kabel haben.

Schau zuerst in den Kofferraum und ins Handbuch: Liegt schon ein Typ-2-Kabel dabei, brauchst du kein zweites.

Welches Kabel passt, hängt von der AC-Ladeleistung deines Autos ab (Bordlader). Lädt es mit 11 kW, reicht ein 11-kW-Kabel. Lädt es einphasig mit 7,4 kW, brauchst du ein 32-A-Kabel (7,4 oder 22 kW), denn ein 11-kW-Kabel ist für 16 A ausgelegt.

Passende Kabel zeigenWelches Ladekabel brauche ich?

2. Kabeltasche oder Halterung

Wann brauchst du das? Wenn das Kabel im Kofferraum nicht lose herumliegen soll oder du es zu Hause aufhängen willst.

Eine Tasche hält Kabel und Kofferraum sauber. Prüfe vorher, ob sie für die Länge deines Kabels reicht. Mit einer Halterung an der Wand liegt das Kabel zu Hause nicht auf dem Boden.

Tasche für den Kofferraum

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  • Tasche

11,79 €

Versand unbekannt · Netzwerkartikel.de · Stand 6.10.2026

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Regel: günstigste lieferbare Tasche oder Koffer für Ladekabel.

Alles Ladezubehör ansehen

3. Laden zu Hause: Steckdose oder Wallbox

Wann brauchst du das? Wenn du einen eigenen Stellplatz mit Stromanschluss hast. Ohne eigenen Stellplatz kannst du diesen Punkt überspringen.

Für gelegentliches Laden geht die Haushaltssteckdose mit einem mobilen Ladegerät. Der ADAC nennt das eine Notlösung, denn solche Steckdosen sind nicht für den Dauerbetrieb gedacht. Lass die Steckdose vor dem regelmäßigen Laden von einer Elektrofachkraft prüfen.

Lädst du regelmäßig zu Hause, empfehlen ADAC und Verbraucherzentrale eine Wallbox. Jede Wallbox musst du vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber anmelden. Die Installation durch eine Elektrofachkraft kommt zum Gerätepreis hinzu.

Passendes Ladegerät findenPassende Wallbox findenLaden an der HaushaltssteckdoseWelche Wallbox passt zu dir?

4. THG-Prämie anmelden

Wann brauchst du das? Sobald dein reines E-Auto zugelassen ist. Die Prämie gibt es jedes Jahr neu.

Für reine E-Autos muss die Meldung bis 15. November beim Umweltbundesamt liegen. Die Anbieter nehmen Anmeldungen deshalb nur bis Ende Oktober oder Anfang November an. Wie viel du bekommst und wie schnell, hängt vom Anbieter ab.

THG-Prämien vergleichenSo beantragst du die Prämie

5. Laden ohne Vertrag ausprobieren

Wann brauchst du das? Ab der ersten Fahrt zur Ladesäule.

Seit dem 13.04.2024 neu errichtete öffentliche Ladepunkte müssen Bezahlen ohne Vertrag ermöglichen. Ein Ladetarif mit Grundgebühr lohnt sich erst, wenn die Ersparnis pro kWh die monatliche Grundgebühr einspielt.

Was eine Ladung an der Säule mit deinen Karten oder ohne Vertrag kostet, zeigt dir Ladechef. Hier gibt es keine Partnerlinks: Ladechef verkauft keinen Ladestrom und keine Ladekarte.

Ladetarife vergleichenLaden ohne App und VertragLadekarte oder ad-hoc?Ladechef-App

Was du nicht brauchst

  • Kein 22-kW-Kabel, wenn dein Auto an Wechselstrom mit 11 kW lädt. Ein Kabel mit mehr kW lädt nicht schneller, als das Auto kann.
  • Kein eigenes Kabel für Schnelllader. An DC-Säulen nutzt du das Kabel der Ladeanlage.
  • Keine 22-kW-Wallbox, wenn dein Auto an Wechselstrom nur mit 11 kW lädt. Sie bringt dann keinen Zeitvorteil und braucht vor der Inbetriebnahme die Zustimmung des Netzbetreibers.
  • Keinen Ladetarif auf Vorrat. Probier erst aus, wie oft du öffentlich lädst.

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